Aktuelles Jahr

Einsiedeln 2026 – Tag der Wallfahrt

Nach vielen Wochen, in denen die Sonne Bäume, Gras und Menschen regelrecht ausgetrocknet hat, ist das Schweizer Thermometer nun wieder auf 25 °C gesunken. Plötzlich fühlt es sich so herrlich erfrischend an, als stünden wir… mitten im Frühling.

Die Prozession beginnt, als die Sonne am höchsten steht. Fahnen, Kopfbedeckungen und Gewänder sind tadellos gerichtet.

3. Station: Zuflucht im sanften und kühlen Schatten unserer Mutter Maria!

Blumen in allen Farben werden der Muttergottes dargebracht. Ehrwürdige Banner, leuchtende Farben…

Feierlicher Einzug mit der Muttergottes in das Heiligtum.

Der Chor beginnt, «Ave…Ave… Ave Maria» zu singen – voller Ehrfurcht und Hingabe

Der Chorleiter und die Musiker sind nicht nur schön anzusehen, sondern sie erfüllen die riesige und majestätische Kathedrale mit dem kräftigen Gesang.

Zu einer Prozession zu Ehren der Muttergottes gehören natürlich auch Blumenopfer. Ein wunderbar erfrischender Anblick. Ein grosses Lob an die Jugend! 👏👏👏

Gegrüsset seist du, Mutter Maria von La Vang, Vietnam:

Die Gruppe der Opfergabenträger aus Fribourg… wirkt in ihren tiefroten Gewändern zugleich dezent und edel.

Wallfahrt und Gebet für den Weltfrieden. Hier entzündet der Hauptzelebrant eine Kerze mit der Bitte um Frieden zu den Füssen der Muttergottes.

Die Priestergemeinschaft, die Diakone und die Minis.

Zum Abschluss: Ein Erinnerungsfoto der katholischen Vietnamesen-Mission in der Schweiz und in Liechtenstein.

So geht ein Tag der Wallfahrt zu Ende…

Das Kloster Einsiedeln blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück. Ein Jahrtausend voller unzähliger Höhen und Tiefen. Unvergesslich ist, dass vor 500 Jahren dieses gewaltige Kloster nur noch einen einzigen Mönch hatte: einen über 80-jährigen alten Pater! Und heute, 500 Jahre später, steht Einsiedeln immer noch da, damit wir die Muttergottes verehren können.

Das menschliche Leben ist eine Kette von Höhen und Tiefen, und auch die Geschichte der Menschheit dreht und verändert sich unaufhörlich wie die Gezeiten. Die Weltgeschichte lehrt uns: Wie viele stolze Imperien wurden einst voller Hochmut gegründet, und genau dieser Hochmut trieb sie in den Selbstuntergang. Dennoch steht die Kirche immer noch hier, still und standhaft, ungeachtet aller Stürme. Selbst wenn sich die Pforten der Klöster im Wandel der Zeit schliessen, lebt das Charisma des Ordens im Stillen irgendwo weiter. Denn das Charisma kommt vom Heiligen Geist. Und ob die Schritte der Menschen kommen oder gehen, ob die Kirche voll oder leer ist – all das kann der ewigen Vollkommenheit des Allerhöchsten weder etwas hinzufügen noch etwas wegnehmen. Seine Herrlichkeit liegt nicht in Zahlen, sondern sie leuchtet in der stillen Treue, die die Zeit überdauert.

Kath. Vietnamesen-Mission